Klinischer Notfallhinweis: Dieses Werkzeug dient ausschließlich zu Informationszwecken. Suchen Sie sofortige ärztliche Hilfe (Notruf 112 / in der Schweiz/Österreich 144) bei folgenden Symptomen:
  • Herzrasen in Kombination mit Brustschmerzen, Druckgefühl, Engegefühl oder in den Arm/Kiefer ausstrahlenden Schmerzen.
  • Herzrasen, das zu Ohnmacht, Bewusstlosigkeit oder dem Gefühl einer nahenden Ohnmacht führt.
  • Herzrasen begleitet von plötzlicher, schwerer Atemnot.
  • Herzrasen in Verbindung mit plötzlichem, starkem und anhaltendem Schwindel.

Herzrasen-Checker

Bewerten Sie Ihre Herzpalpitationen. Erkennen Sie kardiovaskuläre Warnsignale wie Brustschmerzen oder Ohnmacht, um zu wissen, wann Sie handeln müssen.

Häufige Ursachen von Herzrasen erforschen

Palpitationen sind häufig und meist harmlos. Sie werden oft durch Lebensstilfaktoren wie Koffein, Nikotin, Alkohol, Stress, Angst oder intensive körperliche Anstrengung ausgelöst. Auch hormonelle Schwankungen (z. B. in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren), Dehydratation oder bestimmte stimulierende Medikamente können Auslöser sein. Seltener stecken zugrunde liegende Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern dahinter.

Kardiovaskuläre Warnsignale erkennen

Obwohl vieles harmlos ist, erfordern bestimmte Begleitsymptome sofortiges Handeln. Herzrasen mit Brustschmerzen oder Engegefühl, plötzlicher Atemnot, starkem Schwindel oder einem Ohnmachtsanfall (Synkope) deutet auf eine ernsthafte Herzerkrankung hin.

Lebensstiländerungen und Herzfrequenz-Überwachung

Reduzieren Sie bei gelegentlichem Herzstolpern Koffein und Nikotin, trinken Sie ausreichend Wasser und nutzen Sie Entspannungstechniken (wie tiefes Atmen). Sie können Fitnesstracker verwenden oder Ihren Puls manuell fühlen, um Ihre Herzfrequenz während solcher Episoden für das Arztgespräch zu dokumentieren.

Häufige Fragen (FAQ)

Palpitationen sind ungewöhnlich wahrnehmbare Herzschläge: Das Herz scheint zu stolpern, zu rasen, heftiger zu klopfen oder Aussetzer zu haben. Man kann dies in der Brust, im Hals oder im Nacken spüren.

Ja. Starker Stress, Angst oder Panikattacken führen zur Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin. Dies beschleunigt den Herzschlag und steigert die Kontraktionskraft des Herzens, was als Herzrasen wahrnehmbar ist.

Sicherheitshinweise & Haftungsausschluss

Dieses Tool dient ausschließlich der Information und Aufklärung. Es ersetzt keine ärztliche Diagnose. Besprechen Sie die Ergebnisse mit einer qualifizierten medizinischen Fachkraft. Rufen Sie in Notfällen immer sofort den Notruf 112 an.