Erbrechen-Checker
Bewerten Sie Erbrechen bei Erwachsenen und Kindern. Erkennen Sie Dehydratationsrisiken, starke Schmerzen und Notfallzeichen.
Erbrechen und Flüssigkeitshaushalt bewerten
Erbrechen ist die schlagartige Entleerung des Mageninhalts. Das Hauptrisiko ist die Dehydratation (übermäßiger Flüssigkeitsverlust). Die Überwachung von Anzeichen wie Urinfrequenz, Speichelfluss und Bewusstseinszustand ist entscheidend für die Beurteilung der Dringlichkeit.
Klinische Warnsignale erkennen
Zu den Warnsignalen gehören das Erbrechen von Blut, lokalisierte akute Schmerzen (Verdacht auf Appendizitis oder Darmverschluss), Nackensteifigkeit mit Fieber (Anzeichen einer Meningitis) oder die Unfähigkeit, Flüssigkeit länger als 12 bis 24 Stunden bei sich zu behalten.
Richtlinien zur Flüssigkeitszufuhr bei Kindern
Kinder dehydrieren viel schneller als Erwachsene. Achten Sie auf das Fehlen von Tränen beim Weinen, trockene Windeln seit mehr als 6 Stunden oder ungewöhnliche Teilnahmslosigkeit (Lethargie). Verwenden Sie bevorzugt orale Rehydratationslösungen (ORS) statt reinem Wasser, um Elektrolytverschiebungen zu vermeiden.
Häufige Fragen (FAQ)
Warten Sie nach dem Erbrechen 30 bis 60 Minuten. Beginnen Sie dann mit der schluckweisen Rehydratation (ein Teelöffel alle 5 bis 10 Minuten) mit Wasser oder Elektrolytlösungen. Führen Sie Schonkost schrittweise wieder ein.
Säuglinge haben ein geringes Körperflüssigkeitsvolumen und können sehr schnell dehydrieren. Jedes anhaltende oder schwallartige Erbrechen bei einem Säugling unter 3 Monaten erfordert eine sofortige ärztliche Untersuchung.